Gütesiegel für fairen Handel und Bio-Waren

Gütezeichen der WFTO

Die WFTO hat ein Gütezeichen für Fair-Handels-Organisationen entwickelt, die in einem Monitoringverfahren unter Beweis gestellt haben, dass sie als ganze Organisation die Anforderungen der Fair-Handels-Standards der WFTO erfüllen. Nur wer das Monitoring der WFTO erfolgreich durchläuft, wird Mitglied der WFTO, und nur Mitglieder sind berechtigt, das Gütezeichen zu nutzen. Mit dem Gütezeichen der WFTO wird das Verhalten einer Fair-Handels-Organisation als Ganzes ausgezeichnet und nicht in erster Linie das einzelne Produkt, das hergestellt wurde. Das Gütezeichen dient, anders als das Fairtrade-Siegel, nicht zur Kennzeichnung von Produkten, vielmehr kann die Fair-Handels-Organisation damit werben, dass sie Mitglied der WFTO ist. Eine Produktgebühr gibt es im Zusammenhang mit dem WFTO-Gütezeichen nicht, im Gegensatz zum Fairtrade-Siegel wird also beim Verkauf eines Produktes keine Gebühr fällig.

Weitere Informationen: www.fairtrade.de

 

Die FairWearFoundation

Diese internationale Kontrollorganisation setzt sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein.

  • freie Arbeitsplatzwahl
  • keine Diskriminierung am Arbeitsplatz
  • keine Ausbeutung durch Kinderarbeit
  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlung
  • Zahlung existenzsichernde Löhne
  • angemessene Arbeitszeiten
  • sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen
  • rechtverbindliche Arbeitsverhältnisse
 

EU-Bio-Siegel

Das Bio-Siegel der EU

Beim europäischen Bio-Siegel (ein geschwungenes Blatt aus zwölf Europasternen) handelt es sich um das Gemeinschaftssiegel aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für Bio-Produkte. Es kennzeichnet Produkte, die entsprechend der EU-Öko-Verordnung produziert und kontrolliert werden.

Der Öko-Landbau verzichtet grundsätzlich auf Pestizide sowie auf mineralischen Stickstoffdünger. Darüber hinaus schützt er Boden, Wasser und Luft, vermindert den Energieverbrauch, schont Rohstoffreserven und strebt eine Kreislaufwirtschaft mit möglichst geschlossenen Nährstoffzyklen an.
Das verpflichtende Bio-Siegel wurde EU-weit am 1 Juli 2010 eingeführt. Weitere Informationen:www.bio-siegel.de

 

Naturland

Das Naturland-Zeichen

Naturland-Bauern und -Verarbeiter arbeiten nach höchsten ökologischen Standards, die strenger sind als die gesetzlichen Anforderungen der EU-Öko-Verordnung. Beispielsweise können nicht nur einzelne Produkte eines Hofes das Naturland-Zeichen erhalten, sondern der ganze Hof muss nach Naturland-Richtlinien arbeiten. Neben ökologischen Kriterien zum Schutz von Böden, Wasser, Luft, Tieren und Klima sind in den Naturland-Öko-Richtlinien bereits Sozialrichtlinien verankert.

Naturland fördert den ökologischen Landbau weltweit und ist mit über 55.000 Bauern einer der größten ökologischen Anbauverbände.

Weitere Informationen:www.naturland.de

 

 

Öko + Fair

Mit der Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr!“ wollen Naturland und der Weltladen-Dachverband VerbraucherInnen und PolitikerInnen darauf aufmerksam machen, dass Öko-Landbau und Fairer Handel einen positiven Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung leisten. Gerade in Entwicklungsländern haben kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft großes Potential, die Ernährungssituation zu verbessern.

Weitere Informationen:http://www.oekoplusfair.de/

 

Naturland Fair

Das Naturland Fair-Zeichen

Das Naturland-Fair-Zeichen auf der Verpackung eines Produkts belegt, dass ein Produkt nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet wurde und außerdem fair gehandelt ist. Voraussetzung für die Fair-Zertifizierung ist eine gültige Naturland-Öko-Zertifizierung. 

Sowohl ökologische als auch Fair-Handels-Kriterien werden in einem Arbeitsgang überprüft. Das spart Kosten und Zeit. Durch Naturland-Fair haben jetzt auch Bauern, Verarbeiter und Händler im Norden die Möglichkeit, sich nach Fair-Handels-Richtlinien zertifizieren zu lassen.

Weitere Informationen:www.naturland.de

 

Fairtrade-Siegel

Das Fairtrade-Gütesiegel

In Deutschland vergibt die Siegelorganisation TransFair e. V. das grün-blaue Fairtrade-Siegel. Auf der Verpackung abgebildet signalisiert es dem Käufer, dass das Produkt gemäß den Standards der Fairtrade International (FLO) zertifiziert wurde. TransFair handelt nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Siegel für fair gehandelte Produkte. Deren Hersteller haben sich vertraglich verpflichtet, die Fairtrade-Standards dafür einzuhalten und dies auch kontrollieren zu lassen.

Weitere Informationen:www.fairtrade-deutschland.de

 
 

FLP - Flower Label Program

Das Flower Label Program e.V. (FLP) ist ein 1999 gegründeter, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der die Realisierung von sozial- und umweltverträglichen Bedingungen in der Schnittblumenproduktion durch die Zertifizierung von Blumenfarmen unterstützt. Blumenfarmen, die den FLP-Standard erfüllen, erhalten ein Gütesiegel, das Flowerlabel, das dem Verbraucher garantiert, dass alle Blumen, die von dem entsprechenden Blumenanbaubetrieb stammen, unter Sozial- und Umweltstandards produziert wurden.

Weitere Informationen:www.fairflowers.de

 

 

Rugmark - Siegel für Teppiche

Rugmark (engl. rug, Teppich, und mark, Marke) ist eine 1995 von indischen Nichtregierungsorganisationen, deutschen und internationalen Hilfswerken und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit ins Leben gerufene globale Non-Profit-Organisation.Sie vergibt international ein registriertes Siegel für Teppiche, die nach den Rugmark-Kriterien geknüpft wurden.

 

Goodweave - NeuesTeppichsiegel

Neben der Abschaffung ausbeuterischer Kinderarbeit berücksichtigt der neue GoodWeave-Standard auch soziale und ökologische Kriterien für zertifizierte Teppiche.

In den Teppichfabriken dürfen keine Kinder unter 15 Jahren beschäftigt werden; ihre Mithilfe bei Heimarbeit ist stark begrenzt und darf nicht auf Kosten der Schulausbildung gehen. Für erwachsene Angestellte werden sichere und hygienische Arbeitsbedingungen sowie angemessene Löhne und Arbeitszeiten gefordert. Die Gesundheits- und Umweltschutz- maßnahmen in den Teppichfabriken werden von GoodWeave regelmäßig kontrolliert.

GoodWeave beruft sich bei der Festsetzung der Altersgrenze auf die ILO Konvention 138 und berücksichtigt abweichende nationale Gesetzgebungen, solange diese eine Untergrenze von 14 Jahren nicht unterschreiten.

Mehr Informationen unter: www.goodweave.de

 
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