Casa Alianza: Kinderhilfe Guatemala e.V.

Im Frühjahr 2009 deutete es sich schon an, dass sich eine Fortsetzung der Arbeit anbahnt. Inzwischen läuft das Projekt in Guatemala wieder. Casa Alianza-Kinderhilfe Guatemala e.V. arbeitet in Zukunft mit zwei Partnerorganisationen in Guatemala weiter. Beide werden von ehemaligen Mitarbeitern von Casa Alianza betrieben, die nach der Schließung der Programme im Januar 2009 einfach weitergemacht haben.

Es handelt sich um "Gaudium Paidos" (www.gaudium-paidos.org) und "Refugio de la Ninez". Beide Organisationen sind in Guatemala vereinsrechtlich anerkannt.
Gaudium Paidos wurde 2007 in Barcelona/Spanien gegründet und arbeitet in Birma und Guatemala für Kinderrechte, insbesondere im medizinischen Bereich. Zielgruppe sind Kinder (aber auch Erwachsene), die keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung haben, z.B. Müllsucher  auf der Müllhalde in Guatemala-City. Die Webseite von Gaudium Paidos stellt diese Arbeit kurz dar. In Guatemala hat die Organisation seit 2007 mit Casa Alianza zusammengearbeitet. So lag es nahe, dass sich engagierte ehemalige Mitarbeiter der Casa Alianza mit Gaudium Paidos zusammenschlossen, um die Lücke zu füllen, die der Wegfall von Casa Alianza hinterlassen hatte. Unter anderem ist Claudia Rivera dabei, die in den letzten Jahren Direktorin der Casa Alianza gewesen war. Das Programm von Gaudium Paidos umfasst
  • streetwork (Sozialarbeiter halten Kontakt mit Kindern auf der Straße)
  • Vorsorge in Slumvierteln (Aufklärung über Hygiene , Drogengefahr und Gewaltprävention) 
  • medizinische Versorgung (ärztliche Untersuchung in Problemvierteln und Abgabe von Medikamenten)
  • Rechtshilfe (Anzeigen gegen Menschenrechtsverletzungen)
 
Refugio de la Ninez wurde von Leonel Asdrubal Dubon-Bendfeldt gegründet, der zuvor die Drogenrehabilitation von Casa Alianza geleitet hatte. Der Psychologe hat mit weiteren ehemaligen Mitarbeitern ein Wohnprogramm für Mädchen geschaffen, die in hohem Maße gefährdet waren. Anfang September waren 21 Mädchen, teilweise mit Babies, im Programm. Es wird mehr Platz gebraucht ...
 
Damit ist zwar erst ein Teil des Programms der ehemaligen Casa Alianza umgesetzt, aber der Anfang ist gemacht und der Ausbau kann jetzt folgen. Wichtigstes Ziel ist die Bildung: Wer nicht lesen und schreiben kann, kann auch keinen Beruf lernen, der ihn ernährt. Dafür müssen die Möglichkeiten noch erst geschaffen werden. 
 
 
Anmeldung