Kinder brauchen ein Zuhause. Keinen Knast!

Neues Heim für Jungen bei PREDA auf den Philippinen

"Kinder gehören in die Schule, nicht ins Gefängnis!"

(Klaus J. Behrend, Schauspieler)

Die philippinische Kinderschutzorganisation PREDA schätzt, dass im eigenen Land rund 20.000 Kinder inhaftiert sind. Oft ohne Grund, ohne Urteil, ohne zu wissen, wann sie wieder freikommen.

Straßenkinder werden wegen Bagatelldelikten weggesperrt oder von der Straße geholt, weil sie den Geschäftsleuten vor Ort nicht in deren heile Konsumwelt passen und KundInnen sich an deren Realität stoßen könnten.
Weil sie hungrig sind, stehlen einige der Straßenkinder Lebensmittel oder sie schnüffeln Klebstoff, um Hunger, Angst und ihre Auswegslosigkeit zu betäuben.
In der Haft werden sie mit Erwachsenen zusammengesperrt. Sie werden dort von Pädophilen geschlagen und sexuell missbraucht. 
Die Philippinen haben 1990als eines der ersten asiatischen Länder die UN-Konvention über die Rechte der Kinder ratifiziert. Doch zwischen der Gesetzeslage und der Wirklichkeit liegen oft Welten:
amnesty international schreibt: "Wir sind besorgt über eine Reihe beunruhigender Lücken im philippinischen Recht, die Kinder in Haft der Misshandlung oder Folter aussetzen sowie extremen Verzögerungen und unangemessenen Strafen."
Pater Shay Cullon, Gründer und Leiter der PREDA-Stiftung, informiert über das Ausmaß des Problems: "Die Haftebedingungen sind unmenschlich, die Hygiene mangelhaft, die Verpflegung ist dürftig. Einige Kinder wurden von Polizisten aufgegriffen, um Eltern zur Zahlung eines Lösegeldes zu zwingen. Straßenkinder, die wegen Bagatellen weggesperrt werden, haben keine Chance, selbstständig freizukommen. Ohne juristisce Grundlage bleiben sie monate-, mitunter jahrelang inhaftiert."
Selbst Kinder unter 8 Jahren werden wegen Bagatellen ins Gefängnis gesteckt. Sie kennen ihre Rechte nicht, können ihre Eltern nicht informiertrn, haben keinen Zugang zu Anwälten oder Sozialarbeitern.
Mitglieder des Tatort-Vereins waren bei ihrer Reise von den Haftbedingungen schockiert. Sie erlebten, dass Kinder mangelernähert sind, viele an Krankheitem umd Hautausschlägen leiden. Die Zellen sind so überfüllt, dass die Kinder nicht einmal Platz zum Schlafen fingen.
Die philippinischen Gefängniskinder sind traumatisiert, sie haben schlimme Erfahrungen gemacht und können kaum begreifen, was mit ihnen geschieht.
 
PREDA kümmert sich um sie:
  • durch Besuche von SozialarbeiterInnen und ÄrztInnen im Gefängnis 
  • durch legale Befreiungsaktionen aus dem Gefängnis 
  • durch ein Zuhause, in dem sie Therapie, Würde, Respekt und Bildung bekommen 
  • durch politische Kinderrechts-Aktivitäten auf den Philippinen und auf internationaler Ebene
Der Tatort-Verein leitet Spenden aus Deutschland für diese wichtige Aufgaben zweckgebunden und direkt an PREDA weiter.
 

"Die Gefängniskinder brauchen ein Zuhause, jemanden, der sich um sie kümmert, eine Zukunft."

(Dietmar Bär, Schauspieler)

 
Gemeinsam mit PREDA und der dwp eG in Ravensburg setzt sich der gemeinnützige Verein "Tatort - Straßen der Welt e.V." für die Gefängniskinder auf den Philippinen ein.
"Der Kauf von PREDAS Mangoprodukten macht Verbraucher in Deutschland zu Unterstützern der Rechte philippinischer Kinder." (Thomas Hoyer, Vorstand dwp eG)
Der Tatort-Verein wurde vom Team des WDR-Tatort-Krimis "Manila" gegründet. Nach Dreharbeiten in den Slums von Manila wurden die prominenten Schauspieler Klaus J. Behrend und Dietmar Bär sowie weitee Mitglieder des Teams für die Kinderrechte aktiv.
Helfen Sie den Gefängniskinder durch den Kauf von PREDA-Mango-Produkten z.B. im Weltladen Caracol oder durch ihre Spende für PREDA oder den Verein "Tatort - Straßen der Welt e.V."
 

 

 
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